Alicia Keys
Name: Alicia Augello Cook
Geboren am: 25. 01.1981
Geburtsort: Manhattan, New York
Background:
Alicia Augello Cook (geboren am 25.01.1981), besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Alicia Keys, ist Musikerin und Schauspielerin. Sie wuchs bei ihrer Mutter im Stadtteil Hells Kitchen in Manhattan, New York auf, welcher für seine raue Umgebung bekannt ist. Ihre Mutter Teresea Augello, welche halb irischer und halb italienischer Abstammung ist, arbeitete als juristische Hilfskraft und Schauspielerin. Keys Vater, Craig Cook, welcher jamaikanischer Abstammung ist, arbeitete als Flugbegleiter. Die Eltern trennten sich, als Keys zwei Jahre alt war.
Ab dem siebten Lebensjahr begann Keys bereits klassische Musik, wie z.B. Chopin, Mozart und Beethoven auf dem Piano zu spielen.
Keys Debutalbum „Songs In A Minor“, welches über J Records erschien, war ein kommerzieller Erfolg und verkaufte sich weltweit über 12 Millionen mal. Sie wurde zur erfolgreichsten Newcomerin und R&B-Künstlerin des Jahres 2001 gekürt. Das Album brachte Keys in 2002 darüber hinaus 5 Grammy Awards ein, unter anderem als beste neue Künstlerin und für ihren Song „Fallin“ als Song des Jahres. Ihr zweites Studioalbum, „The Diary Of Alicia Keys“, wurde in 2003 veröffentlicht und war ebenfalls ein weltweiter Erfolg mit 8 Millionen verkauften Einheiten. Hierfür strich sie weitere 4 Grammy Awards in 2005 ein. Noch im selben Jahr veröffentlichte sie ihr erstes Live-Album, „Unplugged“, welches sofort auf Platz 1 der US-Charts landete. Sie war die erste weibliche Künstlerin mit einem MTV Unplugged Album auf Platz 1. Es war das erfolgreichste Unplugged Album seit Nirvana in 1994.
Keys hatte in den folgenden Jahren Gastauftritte in diversen TV-Serien, wie Charmed. Ihr Filmdebut hatte die im Film „Smokin´Aces“ und weiter ging es mit „The Nanny Diaries“ in 2007. Ihr drittes Studio Album, „As I Am“, wurde noch im selben Jahr rausgebracht und verkaufte sich 6 Millionen mal. Auch hierfür gab es wieder 3 Grammy Awards. Im folgenden Jahr hatte sie einen Auftritt in „The Secret Live Of Bees“, welcher ihr eine Nominierung bei den NAACP Image Awards einbrachte. Ihr viertes Album „The Element Of Freedom“ erschien im Dezember 2009 und wurde Keys erstes chartbrechende Album in Großbritannien. Zusammenfassend hat Keys über 30 Millionen Alben weltweit verkauft. Das Billboard Magazin kürte sie zur besten R&B Künstlerin der Dekade 2000-2009 und zur kommerziell erfolgreichsten Künstlerin ihrer Zeit.
Ihr Weg zum Erfolg:
Die Dinge sahen für Alicia Keys zum ersten Mal richtig gut aus, als sie einen Demovertrag mit Columbia Records abschloss. Während dieser Zusammenarbeit hatte Keys mit ihrer Single „Dah Dee Dah (Sexy Thing) einen Auftritt auf dem „Men In Black“ Soundtrack von 1997. Später gab es zwischen Keys und den Labelbesitzern starke kreative Differenzen und Keys fühlte sich bei Columbia überfordert und frustriert. Sie verließ deshalb das Label mit der Hilfe von Clive Davis, welcher zu dieser Zeit Chef von Arista Records war. Davis konnte Keys schließlich aus dem Deal mit Columbia befreiten.
Weitere Differenzen, diesmal mit den Chefs von Arista Records, entstanden, als Arista von Keys verlangte eine Art zweite Whitney Houston oder Mariah Carey zu werden. Die beiden waren zuvor ebenfalls bei Aritsa unter Vertrag aber Keys wollte sich selbst treu bleiben. Glücklicherweise konnte Keys den Absprung zum eigenen Label von Clive Davis, J Records machen. Davis gründete J Records nachdem im Streit mit seinem ehemaligen Arbeitgeber Arista auseinanderging. Jetzt, mit voller Kontrolle über ihre eigene Musik, konnte Keys mit J Records zwei Singles „Rock Wit U“ (2000) auf dem Shaft Soundtrack, sowie „Rear View Mirror“ (2001) auf dem Dr. Doolittle 2 Soundtrack veröffentlichen, bevor Sie sich selbst in Rampenlicht katapultierte.
Alben
2009 The Element of Freedom
2007 As I Am
2005 Unplugged
2003 The Diary of Alicia Keys
2001 Songs in a Minor




