
Foto: Peter Lindbergh
Beyoncé Knowles
Name: Beyonce Giselle Knowles
Geboren am: 04. 09.1981
Geburtsort: Houston, Texas
Background
Nach einer Serie von kommerziell erfolgreichen Releases mit der Gruppe Destiny´s Child brachte Beyonce im Jahr 2003 ihr Debutalbum „Dangerously In Love“ heraus. Das Album wurde einer der größten Erfolge des Jahres und schoss in den Staaten und Großbritannien an die Chartspitzen. Aus diesem Album kamen darüber hinaus die No.1 Singles „Crazy In Love“ und „Baby Boy“, welche Beyonce, zusammen mit ihrem Album, fünf Grammy Awards in einer Nacht einbrachten. Beyonce´s Folgealbum „B´Day“, welches weltweit am 4. September 2006 (ihrem 25ten Geburtstag) rauskam, konnte direkt an die vorherigen Erfolge anknüpfen und brachte Hitsingles wie „Deja Vu“ und „Ring The Alarm“ hervor.
Solo Karriere:
Im Herbst 2002 hatte Beyonce ein Feature auf der Hitsingle „03 Bonnie & Clyde“ des Rappers Jay-Z. Es folgten im Frühling 2003 ein Duet mit Luther Vandross „The Closer I Get To You“, welches ursprünglich von den Legenden Roberta Flack und Donny Hathaway gesungen wurde. Der Song war sowohl auf Beyonce´s Debutalbum, als auch auf Vandross´s „Dance Wit My Father“ Album vertreten, und beide teilten sich hierfür einen Grammy für die beste R&B Performance eines Duos oder einer Gruppe. Später arbeitete sie mit ihrem Verehrer Jay-Z an seinem Album „Kingdom Come“, wo sie die Vocals und die Hook für den Song „Hollywood“ übernahm.
In 2003 brachte Beyoncé ihr Debutalbum „
Dangerously In Love“ heraus. Das Album stieg sofort in die Billboard 200 Charts als Nummer 1 ein und verkaufte sich in der ersten Woche bereits 317.000 mal. Es ging offiziell bereits nach drei Wochen am 22 Juni 2003 Platin. Die erste Single, „
Crazy In Love“, welche einen Gastauftritt von Jay-Z enthielt, wurde schnell der größte Hit des Sommers. Der Song stand für 8 Wochen an der Spitze der Billboard 100 Charts. Das Album Crazy In Love ging an die Spitze der Charts in Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Deutschland, Griechenland und den Philippinen. Das Album verkaufte sich 4 Millionen mal in den Staaten und über 11 Millionen mal weltweit. Beyoncé war beständig einer der bestverkauften Künstler in 2003. Album und Single brachten zusammen ca. 33 Millionen Dollar ein.
Gegen Ende des Sommers begann die zweite Single von Dangerously In Love „Baby Boy“, welche den Dancehall Künstler Sean Paul im Gepäck hatte, in den Charts nach oben zu klettern. Sie wurde zu einem der größten Hits in 2003 und dominierte den gesamten Herbst über die Radiostationen. Der Song stand 9 Wochen an der Spitze der Charts. Nach dem Release von Beyonce´s dritten Solo Single „Me, Myself And I“, kam Mitte 2004 die vierte Auskopplung „Naughty Girl“ heraus, welche allesamt Hits wurden.
Während der Grammy Verleihung 2004 räumte Beyonce insgesamt fünf Grammys ab. Darunter waren der Award für „Best Female R&B Vocal Performance“ für „Dangerously in Love 2“ und „Best Contemporary R&B Album“. Diesen Rekord halten bisher nur die Künstlerinnen Lauryn Hill (1999), Alicia Keys (2002) und Norah Jones (2003). Weiterhin gewann Beyoncé den renommierten Brit Award 2004 als „International Female Solo Artist“.
Bei den Grammy Awards 2006 gewann Beyoncé einen Grammy in der Kategorie „Best R&B Performance by a Duo or Group with Vocals“ für den Song „So Amazing“. An ihrem 25ten Geburtstag wurde dass Beyonce´s zweites Soloalbum „B´Day“ herausgebracht. In den ersten Woche verkaufte sich diese Album 541.000 mal in den Staaten und wurde sofort Nummer 1. Es war das meistverkaufte Album eines weiblichen Solo-Künstlers seit jeher. Vorher wurde dieser Rekord von Christina Aguilera mit ihrem Album Back To Basics (346.000 verkaufte Kopien) gehalten. Die Single „Deja Vu“ kam in die Top Five der Vereinigten Staaten und wurde ein Nummer 1 Hit in Großbritannien. Sie überholte in der Woche des 27ten August 2006 sogar die damalige Nummer 1 „Hips Don´t Lie“ von Shakira und Wyclef Jean.
Ihren siebenten MTV Music Award für das Beste R&B Video „Check on it“ gewann Beyonce in der Verleihung am 31ten August 2006. Im September 2006 gewann Beyonce zusätzlich noch weitere 3 Awards in der Verleihung der britischen MOBO Awards. Sie wurde weiterhin von der Zeitschrift Entertainment Weekly als die 7te der anerkanntesten Künstler des Jahres 2006 gewählt und war die beste Musikerin auf der Liste.
Beyoncé hat nach 5 Jahren Beziehung Jay-Z geheiratet. Die Hochzeitfeier hat im April 2008 in New York im kleinen Familien- und Freundeskreis stattgefunden. Die anschließende Party fand in dem Appartement von Jay-Z statt. Beyoncé und Jay-z waren seit 2002 befreundet, haben so gut wie nie öffentlich über ihre Beziehung gesprochen. Im Ende 2006 sagte Beyoncé bei einen Interview: “Man kann einen Mann zu nichts drängen, egal ob es sich um eine Beziehung, Hochzeit oder Kinder dreht.”
Seither ist Beyoncé aus dem R&B Zirkus nicht mehr wegzudenken.
Alben
2008 I Am… Sasha Fierce
2006 B´Day
2003 Dangerously in Love